Beschreibung
Das Porträt: Amnesia – Die Sativa-Legende
1. Herkunft & Genetik (Stammbaum)
Amnesia ist ein hochkarätiger Sativa-dominanter Hybrid. Ihre genaue Entstehungsgeschichte ist, wie bei vielen Legenden, etwas umwoben. Man geht jedoch davon aus, dass sie in den 1990er Jahren in den Niederlanden perfektioniert wurde. Ihr genetischer Code ist ein „Best of“ globaler Sativa-Linien, gekreuzt mit stabilisierenden Elementen:
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Sativa-Wurzeln: Sie vereint Gene von Landrassen aus Südasien (z.B. Laos, Thailand) und Jamaika. Dies verleiht ihr das klare, energetische „Haze“-Profil.
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Hybrid-Stabilität: Um die extrem langen Blütezeiten reiner Sativas zu verkürzen und die Blütenstruktur kompakter zu machen, wurden oft Indica- oder Skunk-Genetiken (wie Afghani oder Northern Lights) eingekreuzt.
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Resultat: Das Ergebnis ist eine Pflanze, die zu etwa 70% bis 80% Sativa-Genetik in sich trägt, aber robuster wächst als ihre wilden Vorfahren.
2. Wuchsform & Stecklings-Eigenschaften
Wenn du einen Amnesia-Steckling anbaust, solltest du wissen, was dich erwartet. Diese Sativa-Dominanz zeigt sich deutlich:
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Der „Stretch“: Amnesia ist bekannt für einen massiven Wachstumsschub zu Beginn der Blütephase. Sie kann ihre Höhe in den ersten Blütewochen verdoppeln oder sogar verdreifachen. Höhenkontrolle (z.B. durch SCROG-Netze oder Beschneiden) ist indoor oft Pflicht.
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Struktur: Als Steckling wächst sie schnell an und bildet eine offene, kräftig verzweigte Struktur mit schmalen, fingerartigen Blättern. Sie wird mittelgroß bis sehr groß und braucht Platz.
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Blütezeit: Die Geduld wird auf die Probe gestellt. Ihre Blüte dauert im Vergleich zu Indica-Sorten lange: indoor meist 10 bis 13 Wochen.
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Blütenform: Die Blüten (Buds) sind oft langgestreckt, fuchs-schwanzartig und trotz der Sativa-Dominanz erstaunlich dicht. Sie sind berühmt dafür, gegen Ende der Blüte förmlich in einer silbrigen Schicht aus glitzernden Harzkristallen (Trichomen) zu versinken.
3. Aroma, Geschmack & Terpene
Amnesia ist multisensorisch. Ihr Duft ist komplex und unverwechselbar, geprägt durch ein intensives Terpenprofil:
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Aroma: Eine Explosion aus frischer Zitrone und Limette, gepaart mit einer tiefen, erdigen Basis und oft einer würzigen Note, die an Weihrauch erinnert.
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Haupt-Terpene:
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Limonen: Verantwortlich für die Zitrus-Frische und die stimmungsaufhellende Komponente.
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Myrcen: Verleiht die erdige Basis und eine leichte körperliche Entspannung.
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Terpinolen / Caryophyllen: Sorgen für die würzigen, Haze-typischen Untertöne.
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4. Wirkung & Kultstatus
Der Name ist Programm, aber auf eine sehr geschätzte Weise. Amnesia steht für Potenz (THC-Gehalt oft über 20%):
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Das „Up-High“: Sie erzeugt ein klares, euphorisches und extrem energetisches Kopf-High. Es fördert Kreativität, Fokus und Geselligkeit – ideal für den Tag.
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Der „Amnesia“-Effekt: Bei höherer Dosierung kann das High so intensiv werden, dass das Kurzzeitgedächtnis vorübergehend „aussetzt“ (daher der Name). Es ist eine Sorte für erfahrene Genießer.
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Kultstatus: Amnesia Haze ist ein absoluter Bestseller in den niederländischen Coffeeshops und hat weltweit unzählige Cannabis Cups gewonnen. Sie gilt als der Inbegriff des klassischen „Haze-Feelings“.
Ein Amnesia-Steckling ist also der Startpunkt für ein Anbauprojekt, das Geduld und Aufmerksamkeit erfordert, aber mit einer der besten und legendärsten Sativa-Ernten belohnt, die die Cannabis-Welt zu bieten hat.







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